Fotografieren
Wie ich dazu kam
Ich entstamme einer sehr fotowütigen Familie.
Angefangen hatte das mein Vater. Beruflich musste er oft eine Kamera benutzen. Das weitete sich bald ins Private aus.
Kaum wenig später folgte dann mein ältester Bruder - der dann sich dem Hobby dann so richtig verschrieb. Während er vor allem Schwarz-Weiß-Fotos machte und alles und jeden portraitierte, bevorzugte mein Vater neben Erinnerungsfotos die Landschaftsaufnahmen sowie Objektfotografie. Die zahlreichen Kunsteier meiner Mutter wurden so mit viel Aufwand in Szene gesetzt. Mein anderer Bruder folgte ebenfalls und nutzte die Kamera ebenfalls für sein Hobby ein.
Und Ich?
Ich bekam eine kleine Kodak-Kamera mit Blitzwürfel, mit denen ich alles, aber schlecht fotografierte. Die großen Spiegelreflex-Kameras durfte ich nie benutzen. Aber Spaß machte es trotzdem!
1994 folgte dann eine bessere Kamera: eine Nikon NiceTouch (Nikon EF 100 in Deutschland) mit 35 mm Festbrennweite, Blitz, automatischer Filmtransport und Makrofunktion. Doch meine Bilder wurden damit nicht unbedingt besser.
Langsam ließ der Spaß nach - Bilder entwickeln war teuer, andere Hobbies kamen. Bis ich 2003 die neue Digitalkamera meines Bruders mal kurz anschauen durfte.
Ein Jahr später war ich zu Besuch bei ihm in Berlin - kurzerhand drückte er mir seine Spiegelreflex Nikon F-601 Af mit zwei Objektiven in die Hand und ich ging auf Tour. Nicht ohne vorher seine Fotozeitschriften und Handbücher zu durchblättern. Ich lernte daraus, wie man gute Fotos macht und wie man Bilder gestaltet. Das machte sich auch bei meinen Bildern bemerkbar. Der Wunsch nach einer neuen Kamera war geboren.